Natürlicher Bakterien-„Killer“: Cranberry

Cranberries in einer Schale (Foto: Cranberry Marketing Committee)
Cranberries in einer Schale (Foto: Cranberry Marketing Committee)

Die Cranberry hat Ihren „Siegeszug“ in die Naturheilkunde vor allem aufgrund ihrer Wirkung bei der Vorbeugung gegen Harnwegserkrankungen (z.B. Zystitis) zu verdanken. Bakterielle Infektionen werden durch die enthaltenen Wirkstoffe (vor allem die Proanthocyanidine) verhindert. Die Bakterien werden schlicht an der Produktion eines Biofilms gehindert. Der Anteil an Flavonoiden ist bei den Cranberries höher als  bei den meisten anderen Beerenarten. Diese verhindern, dass sich Bakterien an das Harnröhren-Gewebe haften können. Aber auch Mund- und Magen-Reizungen durch Bakterien wird durch diese Art vorgebeugt.

In Cranberries enthaltene Nährstoffe

  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Mangan
  • Ballaststoffe

Cranberry-Kaloriengehalt

Der Kaloriengehalt von Cranberries hängt von dem Verarbeitungszustand ab. Im Roh-Zustand haben 100g Cranberries etwa 35-45 kcal. Wenn sie im getrockneten und gezuckerten Zustand verkauft werden, ist der Kaloriengehalt mit 320-340 kcal je 100g deutlich höher.

Cranberry auf Deutsch – andere Namen der Cranberry

Im deutschsprachigen Raum wird die Cranberry auch als großfrüchtige Moosbeere oder bisweilen Kraanbeere, Kranbeere oder Kranichbeere bezeichenet. Die Art bleibt jedoch immer die Gleiche: die Cranberry stammt aus der Gattung der Heidelbeeren in der Familie der Heidekrautgewächse

Wie es zum ungewöhnlichen Namen kam, behandelt der Artikel: Cranberry auf Deutsch